Hallenfliegen
Wenn die „Falken“ in die Halle ziehen.
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und draußen erschweren Wind und Regen den Flugbetrieb. Dennoch muss das Modellfliegen noch lange nicht pausieren. Im Winter zieht es die „Falken“ in die Halle. So lässt sich die schlechte Jahreszeit überbrücken und das gemeinsame Hobby auch dann ausüben, wenn die Bedingungen auf dem Flugplatz kaum noch Flugbetrieb zulassen.
Zum Einsatz kommen besonders leichte und wendige Modelle, die häufig nur wenige hundert Gramm wiegen. Gefertigt aus Materialien wie Depron und Kohlefaser, reagieren sie bereits auf kleinste Steuerbewegungen. Leistungsfähige Elektromotoren und leichte Akkus ermöglichen dabei erstaunliche Flugleistungen. Selbst anspruchsvolle Kunstflugfiguren lassen sich auf engstem Raum ausführen.
Ein großer Vorteil ist die absolute Windstille in der Halle. Böen und thermische Einflüsse spielen keine Rolle, wodurch sich Flugmanöver besonders präzise trainieren lassen. Zudem ist das Fliegen weitgehend tageszeitunabhängig, sodass sich die Mitglieder auch abends nach Feierabend zum gemeinsamen Flugbetrieb treffen können.
Allerdings erfordert das Fliegen auf engem Raum auch viel Fingerspitzengefühl und schnelle Reaktionen. Begrenzte Flughöhen und kurze Flugwege machen jede Kurve zur Herausforderung. Gerade das macht den Hallenflug zu einer abwechslungsreichen Ergänzung des Modellflugs im Freien und sorgt dafür, dass wir auch in der kalten Jahreszeit unserem Hobby treu bleiben können.
Weitere Infos zum Hallenfliegen, wie konkreten Zeiten und dem Ort bekommt ihr unter:
